Die besten Darstellungen der Queen Victoria im Film und TV // Heimkinostart von VICTORIA – WEIHNACHTS-SPECIAL: FEST DER LIEBE (VÖ 16. November 2018)

by Pierre Wilke

 

 

Besetzung: Jenna Coleman, Tom Hughes

Regie: Jim Loach

Drehbuch: Daisy Goodwin

Produzent: Paul Frift

Ab 16. November 2018 auf DVD und digital erhältlich

Queen Victoria war eine der ikonischsten Regentinnen des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und inspirierte seit jeher die Literatur, die Kunst und den Film. Von Romy Schneider bis Dame Judi Dench – allein in Film und Fernsehen gab es knapp 80 Darstellungen der Victoria. Bevor „Victoria – Weihnachts-Special: Fest der Liebe“ ab dem 16. November 2018 als DVD und digital erscheint, lassen wir die schönsten Darstellungen der sagenhaften Queen Victoria Revue passieren.

Romy Schneider in „Mädchenjahre einer Königin“ (1954)

In der Neuverfilmung seiner eigenen Inszenierung aus dem Jahr 1936 zeigt Ernst Marischka, wie Victoria, ein reizendes junges Mädchen, zur Monarchin Großbritanniens heranwächst. Gespielt wurde die Königin von der erst 16-jährigen Romy Schneider. Die Österreicherin, die nur ein Jahr später in „Sissi“ die wohl legendärste Rolle ihres Lebens spielte, verkörperte Victoria als verletzliches junges Mädchen, welches sich unwissend in den ihr längst versprochenen Albert verliebt.

 

Miriam Margolyes in „Blackadders Weihnachtsgeschichte“ (1988)

In der Persiflage auf Charles Dickens klassische Weihnachtsgeschichte „A Christmas Carol“ spielt Miriam Margolyes („Harry Potter“-Filme) die Königin Victoria. Ebenezer Blackadder (Rowan Atkinson) verkörpert in diesem Weihnachtsspecial einen herzensguten Menschen, der von seiner Umwelt ständig ausgebeutet wird, bis ihm der Geist der Weihnacht zeigt, wie bösartig seine Vorfahren im Vergleich zu ihm waren. Nachdem ihm klar wird, dass böse Menschen all den Spaß haben, beschimpft er zwei Fremde. Unwissend, dass es sich dabei um Queen Victoria und Albert handelte, die ihn eigentlich auf Grund seiner Nettigkeit zum Baron ernennen wollten.

Judi Dench in „Ihre Majestät Mrs. Brown“ (1997) & „Victoria & Abdul“ (2017)

Dame Judi Dench hatte gleich zweimal die Ehre Queen Victoria zu spielen. 1997 spielte sie Victoria in „Ihre Majestät Mrs. Brown“. Eine Darstellung für die sie eine Oscar®-Nominierung erhielt. Der Film handelt von der Zeit nach dem Tode Prinz Alberts 1861 und der Beziehung Victorias zu ihrem Bediensteten Mr. Brown, die Gegenstand vieler Spekulationen wurde und u.a. dazu führte, dass Victoria spöttisch „Mrs. Brown“ genannt wurde.

Ein zweites Mal spielte Dench die Majestät genau 20 Jahre später in „Victoria & Abdul“, ebenfalls eine Geschichte über Queen Victoria und einen ihrer Angestellten. Basierend auf dem gleichnamigen Buch von Shrabani Basu, erzählt der Film die Geschichte der ungewöhnlichen Freundschaft zwischen Victoria und ihrem indischen Diener Abdul Karim, der zum engen Freund und Reisebegleiter avancierte und sie bis zu ihrem Tode 1901 begleitete.

 

Emily Blunt in „Victoria, die junge Königin“ (2009)

Emily Blunt erhielt für ihre Darstellung der jungen Königin Victoria im Jahr 2009 eine Golden Globe®-Nominierung. Der Film thematisiert die ersten Jahre ihrer Regentschaft und den Schwierigkeiten, die fast zu einer konstitutionellen Krise führten. Prinz Albert (Rupert Friend) ist ihr in dieser harten Zeit eine große Hilfe, wodurch sie ihrem Herz folgt und ihn zu ihrem Mann nimmt.

 

Jenna Coleman in „Victoria“ (seit 2016) und “Victoria – Weihnachts-Special: Fest der Liebe” (2018)

Eine der aktuellsten Darstellungen der Victoria ist die der Jenna Coleman in der ITV-Serie „Victoria“, die 2019 in die langerwartete dritte Staffel starten wird. In den ersten beiden Staffeln konnten die Zuschauer verfolgen, wie das Mädchen Victoria zur Königin gekrönt wurde und die ersten Jahre ihrer Regentschaft meisterte. Im Zentrum der Serie stehen dabei ihre Beziehungen in der Familie und ihre Liebe zu Prince Albert, wie auch ihre Verpflichtungen als Königin. “Victoria – Weihnachts-Special: Fest der Liebe” bildete den Abschluss der zweiten Staffel und folgt Victoria rund um das Weihnachtsfest 1846. Vor neue Herausforderungen in der Familie gestellt, muss sie einmal mehr die richtigen Entscheidungen als Königin und Ehefrau treffen.

„Victoria – Weihnachts-Special: Fest der Liebe“ ist ab dem 16. November 2018 auf DVD und digital erhältlich.

 

 

Weihnachten 1846: Die schwangere Königin Victoria (Jenna Coleman) stellt sich der festlichen Jahreszeit zum ersten Mal ohne ihre geliebte Baroness Lehzen. Umso mehr möchte Prinz Albert (Tom Hughes) ein perfektes Fest für seine Familie und verwandelt den Palast in ein weihnachtliches Wunderland. Doch voller Vorfreude lädt er sogar unwillkommene Gäste ein, was zu ersten Spannungen zwischen Victoria und ihm führt. Das Verhältnis der Beiden wird zudem durch die Ankunft eines afrikanischen Waisenkindes belastet: An ihre eigene Kindheit erinnert, nimmt die melancholisch gestimmte Victoria das Mädchen voller Liebe an.

Als wäre das nicht genug, erreichen auch noch alte Feindschaften ihren Höhepunkt und es müssen Opfer erbracht werden; romantische Beziehungen erblühen und ein erschreckender Unfall stellt die Prioritäten des Paares in Frage… Können Albert und Victoria neben den aktuellen Spannungen die schmerzhafte Vergangenheit hinter sich lassen, um den eigenen Kindern das Weihnachtsfest zu schenken, welches sie selbst nie hatten?

Die 2. Staffel des kostümreichen Historiendramas findet mit dem Weihnachts-Special seinen feierlichen Abschluss. Jenna Colemann versucht als junge Queen zwischen der Doppelbelastung von Politik und Familie, das Richtige zu tun.

 

Ein willkommenes Geschenk für alle von uns“ (The Telegraph)    

Victoria: Comfort and Joy (ITV) is both jollier and more momentous” (The Guardian) 

It did a good job touching on the false idealism that can come about every holiday season“ (Cartermatt)   

Das Christmas-Special ist ein Fest für die Augen, wenn der Buckingham Palace und seine Gärten sich in ein Winter-Wonderland verwandeln und wir erleben ein Panorama wie die royale Familie damals Weihnachten feierte, was einen großen Einfluss darauf hat wie wir die Festtage heutzutage feiern.“ (Enough of this Toomfoolery) 

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