Fakten, Mythen und Legenden über Sarah Winchester und ihr Haus | WINCHESTER – DAS HAUS DER VERDAMMTEN (ab 31. August 2018 im Home Entertainment / SPLENDID Film)

by Pierre Wilke

 

 

Winchester-Mystery:                                                                    

Fakten, Mythen und Legenden über Sarah Winchester

und ihr Haus

 

Darsteller: Helen Mirren („R.E.D.“, „Die Queen“), Jason Clarke („Terminator: Genisys“, „White House Down“), Sarah Snook („Predestination“), Angus Sampson („Insidious“-Reihe) u.v.a.

Regie: Michael und Peter Spierig („Jigsaw“)

Ab 31. August 2018 auf DVD, Blu-ray und Special Edition Ltd. (Blu-ray)!

Bereits ab 24. August 2018 digital erhältlich!

SPLENDID Film

Das außergewöhnliche Anwesen der Sarah Winchester, das in WINCHESTER – DAS HAUS DER VERDAMMTEN eine zentrale Rolle spielt, ist keinesfalls fiktiv, sondern ein real existierendes Bauwerk, das so in der Welt einzigartig ist.

Wir haben zur Veröffentlichung von WINCHESTER – DAS HAUS DER VERDAMMTEN am 31. August 2018 auf DVD, Blu-ray und digital allerlei Fakten, Mythen und Legenden über die Geistervilla zusammengetragen, um die Wartezeit bis zum Heimkinostart für euch zu verkürzen.

Wie der Wahnsinn begann

Sarah Winchester, die Witwe des Gewehrfabrikanten William Winchester, ließ ab dem Jahre 1884 außerhalb des damaligen San Jose ein Wohnhaus für sich bauen. Doch es war nicht nur für sie allein gedacht. Die für damalige Verhältnisse extrem wohlhabende Dame war nämlich davon überzeugt, dass die Geister der mit dem Winchester-Gewehr getöteten Menschen sie heimsuchen würden. Aus diesem Grund suchte sie Rat bei Geisterheilern, die sie dazu bewegten, im Westen ein Haus für die verlorenen Seelen erbauen zu lassen.

Labyrinth für verlorene Seelen

Dieses Geisterhaus hat sie bis zu ihrem Tode im Jahre 1922 erweitern lassen. Das Gebäude wurde dadurch ein Labyrinth aus ca. 161 verwinkelten Räumen in unterschiedlicher Größe und etwa 2000 Türen. Das Haus besitzt zudem Geheimgänge und Türen, hinter denen eine Wand liegt und Treppen, die in der Decke enden. Sarah Winchesters Ziel war es, dass die Geister sich in diesem Haus verlaufen und nicht mehr herausfinden. Um den Plan des Hauses zu entwerfen, beriet sie sich angeblich mit den wenigen guten Geistern, die nicht von Wut getrieben wurden. Dafür hatte die abergläubische Frau extra einen Raum für Séancen eingerichtet, in dem 13 Haken für 13 verschiedene Roben hingen, die sie bei den nächtlichen, spirituellen Sitzungen trug.

 

 

Die Zahl 13

Diese Besessenheit für die Nummer 13 spiegelt sich im ganzen Haus wider. Zum einen bestehen viele der 10.000 Fenster im Haus aus 13 Glasscheiben und viele Treppen haben 13 Stufen. Auch der Fußboden der Eingangshalle besteht aus 13 Segmenten und im Gewächshaus gibt es 13 Glaskuppeln. Zum anderen hat das 13. Badezimmer 13 Fenster und im Zimmer direkt davor gibt es 13 Wand-Paneele. Es kann kein Zufall sein, dass auch das Testament der Dame des Hauses in 13 Abschnitte unterteilt und 13-mal von ihr unterschrieben wurde.

Vom Unglück verfolgt

Diese Zwangsvorstellung kann man vielleicht mit den zahlreichen traumatischen Erlebnissen in Verbindung bringen, die Sarah Winchester ihr Leben lang verfolgten. So starb ihre Tochter Annie im Jahr 1866 an einer mysteriösen Kindeskrankheit, ihr Mann verschied an Tuberkulose im Jahr 1881. Ein anderes einschneidendes Ereignis in ihrem Leben war das große Erdbeben von 1906, das die ganze Westküste der Vereinigten Staaten erschütterte und auch den Turm des gespenstischen Bauwerkes nieder riss. Sie litt nach diesen Ereignissen unter schweren Depressionen und blieb fast ausnahmslos innerhalb des Anwesens. Wenn sie doch einmal ihr Haus verließ, dann nur mit einem schwarzen Schleier, der ihr ganzes Gesicht verhüllte – Gerüchten zufolge entließ sie sogar Angestellte, die einen Blick auf ihr Gesicht erhascht hatten.

 

 

Theorien hinter dem Wahnsinn

Eine Theorie besagt, dass sie jede Nacht in einem anderen der 40 Schlafzimmer übernachtete, damit sie von den Geistern nie gefunden wurde. Es wurde auch vermutet, dass das Haus von der Arbeit des britischen Philosophen Francis Bacon inspiriert sei oder dass sie Mitglied einer Geheimorganisation, wie etwa der Freimaurer oder Rosenkreuzer sei.

Spukt es wirklich?

Ob es wirklich im Winchester-Haus spukt kann jeder für sich selber herausfinden. Schon kurz nach dem Tod der Erbauerin öffnete das Anwesen seine Tore für Touristen. In den 70er-Jahren wollten auch Forscher der Nirvana Foundation, einem Forschungsinstitut in Kalifornien, wissen, ob wirklich paranormale Geschehnisse auftreten würden, wenn sie in dem Gebäude eine Nacht verbrächten. Sie berichteten anschließend von sich bewegenden Lichtern und roten Lichtkugeln in bestimmten Räumen, sowie von zwei in altertümlicher Mode gekleideten Geistern, die sie vom anderen Ende eines Raumes beobachten konnten. Andere Besucher des Geisterhauses berichteten von einem zeitweiligen Verlust der Sehkraft, eiskalten Schauern und sich wie von Geisterhand drehenden Türknöpfen.

Wer die ganze schreckliche Wahrheit hinter dem wahrscheinlich furchterregendsten Haus der Weltgeschichte entdecken will, sollte sich den Home-Entertainment-Start von WINCHESTER – DAS HAUS DER VERDAMMTEN am 31. August 2018 auf DVD, Blu-ray und digital nicht entgehen lassen!

 

 

Zum Film:

Nach einer wahren Geschichte: In einer verlassenen Gegend von San Jose, 50 Meilen von San Francisco entfernt, lebt die Witwe Sarah Winchester (Oscar®-Preisträgerin Helen Mirren) in ihrer monströsen Villa. Die Erbin des Waffen-Imperiums von William Winchester lässt in jahrzehntelanger, ununterbrochener Bautätigkeit ein gigantisches und unübersichtliches Anwesen mit über 500 Zimmern errichten – voller Irrwege, falscher Türen und im Nirgendwo endender Treppen. Auf die Außenwelt wirkt das Gebäude wie das exzentrische Denkmal einer wahnsinnigen Frau. Der bekannte Psychologe Dr. Eric Price (Jason Clarke) wird damit beauftragt, den Geisteszustand der Millionenerbin zu untersuchen. Denn Sarah Winchester ist davon überzeugt, ein Gefängnis für Hunderte rachsüchtige Geister und gequälte Seelen zu errichten, die durch Winchester-Waffen zu Tode kamen und nun Vergeltung suchen. Der Arzt stellt bald fest, dass es in der Villa tatsächlich nicht mit rechten Dingen zugeht: Gefangen im größten Geisterhaus der Welt müssen Sarah und Dr. Price einen Ausweg finden, um die Verdammten des Winchester-Hauses zu erlösen.

Regie führten die Brüder Michael und Peter Spierig („Jigsaw“, 2017), die auch als „The Spierig Brothers“ bekannt sind. Die deutsch-australischen Zwillinge kreieren seit 2003 abendfüllende Spielfilme und begeisterten die Horror-Szene zuletzt mit „Jigsaw“, dem achten Teil der erfolgreichen „Saw“-Filmreihe. Als Produzenten zeichnen sich Tim McGahan, der bereits „Predestination“ des Spierig Regie-Duos produzierte, und Brett Tomberlin verantwortlich.

Ab dem 31. August 2018 ist WINCHESTER – DAS HAUS DER VERDAMMTEN als DVD und Blu-ray fürs Heimkino erhältlich. Zudem erscheint der Film in einer limitierten Blu-ray Special Edition, die neben Highlights wie einem „Making Of“ u.a. mit fünf Cover-Motiven und dem Schlüssel zum Haus der Verdammten aufwartet – ein Must-have für alle Horror-Fans!

 

 

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