Feature zum Home-Entertainment-Release von WIND RIVER (8. Juni): SICARIO, HELL OR HIGH WATER, WIND RIVER – Taylor Sheridans Frontier-Trilogie

by Pierre Wilke

 

SICARIO, HELL OR HIGH WATER, WIND RIVER:

Taylor Sheridans Frontier-Trilogie

mit

Elizabeth Olsen, Jeremy Renner, Kelsey Asbille, Jon Bernthal, Julia Jones 

Ab 08. Juni 2018 als DVD, Blu-ray und Video on Demand erhältlich!

 

Seit dem 08. Juni ist mit WIND RIVER ein hochspannender Thriller als DVD, Blu-ray und VoD im Handel erhältlich. Mit den Topstars Jeremy Renner und Elizabeth Olsen konnte Regiedebütant Taylor Sheridan zwei Schauspieler der Extraklasse gewinnen. Überzeugt haben dürfte die beiden Hollywood-Größen Sheridans immenses Talent als Autor beeindruckender Geschichten.

Anlässlich des Home-Entertainment-Release haben wir dieses Talent, das in der sogenannte „Frontier-Trilogie“ mündete, in unserem untenstehenden Textfeature „SICARIO, HELL OR HIGH WATER, WIND RIVER: Taylor Sheridans Frontier-Trilogie” genauer beleuchtet.

 

 

Taylor Sheridan hat ein Händchen dafür, Geschichten über das amerikanische Grenzgebiet aufzuspüren und zu erzählen, die das Mainstream-Hollywoodkino nicht anzurühren wagt. Mittlerweile hat der gebürtige Texaner aus diesem „Faible“ für solcherlei Storys die sogenannte „Frontier Trilogie“ erschaffen, bestehend aus den Filmen SICARIO und HELL OR HIGH WATER, für die Sheridan jeweils das Drehbuch schrieb, und dem am 08. Juni als DVD, Blu-ray und VoD erhältlichen WIND RIVER, das Regiedebüt des Multitalents.

Seine Popularität hat Tylor Sheridan in erster Linie der Rolle als Deputy Chief David Hale in der TV-Serie SONS OF ANARCHY zu verdanken, doch längst ist er für seine eigenen faszinierenden Storys bekannt.

Jeder, der sich mit Geschichten auskennt, weiß, dass es eine bestimmte Struktur und ein bestimmtes Format gibt, dem viele Erzählungen folgen – vor allem im Kino oder im Fernsehen. In nur wenigen Minuten kann das Publikum herausfinden, für wen es sich interessieren sollte, eine Vorstellung davon haben, worum es in der Geschichte geht, und vielleicht sogar vorhersagen können, was am Ende passieren wird. Anders jedoch Sheridans Arbeiten: Hier gibt es keine klare Moral, mit der die Story abgeschlossen wird, und im Wesentlichen veranschaulicht Sheridans Arbeit, dass das Leben – wie das Erzählen von Geschichten – nicht immer schwarz und weiß ist.

Die „Frontier-Trilogie“-Filme spielen in sehr unterschiedlichen Umgebungen, aber jeder erzählt eine äußerst spannende Geschichte, die Publikum und Kritiker gleichermaßen begeistert hat. In SICARIO wird beispielsweise der eskalierende Drogenkartellkrieg an der Grenze zwischen den USA und Mexiko thematisiert. Emily Blunt spielt die idealistische FBI-Agentin, die ein mexikanisches Kartells zerstören will, das ein tödliches Bombenattent zu verantworten hat, durch dass Mitglieder ihres Teams getötet wurden. Statt eines stumpfen Action-Thrillers bekommt das Publikum jedoch eine kritische Sicht auf Amerikas Kampf gegen Drogen und die daraus auf beiden Seiten resultierende Gewalt.

HELL AND HIGH WATER hingegen spielt in West-Texas, wo zwei Brüder (Chris Pine und Ben Foster) Banken ausrauben, um ihre Familienranch zu retten, während sie von Texas Rangern (Jeff Bridges und Gil Birmingham) verfolgt werden. Als Neo-Western setzt sich der Film mit einer Vielfalt von Themen auseinander – von der Entgleisung des amerikanischen Traums bis hin zur immer moderneren Technologiekultur im Gegensatz zum ländlichen und traditionellen Amerika, das darum kämpft, nicht den Anschluss zu verlieren. Das starke Schauspiel verleiht Sheridans nuanciertem und zeitlosem Drehbuch eines modernen Raubüberfalls erneut Gewicht.

WIND RIVER führt den Zuschauer weiter in den Norden, genauer gesagt nach Wyoming. Im Gegensatz zu den beiden vorangegangenen Filmen hat Sheridan diesen Krimi über den Mord an einer amerikanischen Ureinwohnerin tatsächlich an authentischen Schauplätzen im Wind River Indianerreservat gedreht. Der Thriller, in dem ein US Wildlife Agent (Jeremy Renner) und eine junge FBI-Agentin (Elizabeth Olsen) in der verschneiten Wildnis dem Fall eines missbrauchten und getöteten Mädchens nachgehen. Da Sheridan selbst Jahre in einem Indianerreservat verbracht hatte, empfand er zu WIND RIVER eine persönlichere Verbindung, weshalb er diesen Film unbedingt inszenieren wollte. Und wie von Sheridan zu erwarten war, ist Wind River keine herkömmliche Krimi-Kost geworden. Von den Qualitäten des Regie-Newcomers und seines atemberaubenden Erstlingswerks in dieser Position kann man sich ab dem 08. Juni, dem Home-Entertainment-Release-Datum von WIND RIVER, überzeugen.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.