Review zur Serie Yellowstone mit Superstar Kevin Costner

by Pierre Wilke

Darsteller: Kevin Costner

Yellowstone, ein moderner Western, ein Familiendrama, ein konsequenter Kampf der Kulturen der letzten amerikanischen Grenze.

Costner als John Dutton, Besitzer einer Ranch von der Größe von Rhode Island und Familienoberhaupt. Er wird alles tun, um die Kontrolle über sein Land zu behalten. Sohn Jamie (Wes Bentley) und Tochter Beth (Kelly Reilly) haben die Yellowstone Dutton Ranch verlassen. Sie haben unter all den Kühen und Pferden auch ein schwarzes Schaf: Kayce Dutton (Luke Grimes), ein Militärveteran, der mit seiner Frau Monica (Kelsey Asbille) und seinem Sohn jenseits der Grundstücksgrenze in einem Indianerreservat lebt. Tate (Brecken Merrill) und Kayce bringen es an einen Punkt: An dem Loyalitäten und Interessen aufeinanderprallen, als der ehrgeizige neue Stammesführer Thomas Rainwater (Gil Birmingham) einige umherziehende Dutton-Rinder als Verhandlungsmasse in einem Grenzstreit einsetzt.

Wenn die Serie eines gut kann, dann Konflikte bewältigen. Neben den zunehmenden Reibungen zwischen John und Thomas gibt es auch einen teuflischen Immobilienentwickler. Dan Jenkins (Danny Huston), der das Land der Duttons im Auge hat. Aber die Beziehungen zwischen den Duttons selbst ist auch gebrochen, kompliziert durch Gier, Schuldgefühle und Johns beharrliche Sturheit.

In den nächsten beiden Folgen, die für die Kritiker vorgeführt werden, schreit Yellowstone über die Schienen und opfert die Intrigen und Kontrolle der Serie. Der Vollstrecker der Dutton-Familie Rip Wheeler (Cole Hauser) bekommt eine größere Präsenz in der Serie und unternimmt unnötig aufwendige Anstrengungen, um einen Selbstmord zu inszenieren. Aber er geht auch eine heiße und Romanze mit Beth ein.

Costner selbst liefert eine der besten Darbietungen ab, die ins Fernsehen kamen. Operiert von einer Linie leichter Irritation, die nur moduliert wird, wenn er beispielsweise trauert oder in einem Hubschrauber beschossen wird. (Und selbst dann nur knapp.) Ein Großteil der Besetzung ist hier gut, egal ob Reilly mit einem schlüpfrigen Akzent, einer leblosen Femme-Fatale-Routine und einigen blechernen Beleidigungen.

Nur Birmingham und Huston machen Spaß – und letzteres wird für die Episoden zwei und drei weitgehend ins Abseits gedrängt – aber das liegt daran, dass sie in einer anderen, unterhaltsameren Version von Yellowstone auftreten.

Also das Fazit….. Schaut euch die Serie an. Es lohnt sich…..

Bonusmaterial:

Hinter den Kulissen, Cowboy-Camp, Figuren-Spots, Hinter der Geschichte, Szenenbild, Die Arbeit an „Yellowstone“: Spezialeffekte, Die offizielle „Yellowstone“ -Titelmusik von Brian Tyler, Taylor Sheridan & Kevin Costner über „Yellowstone“ Wendecover;

Bewertung:

3 von 5

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