Vom Laufsteg auf die Leinwand: Die glamouröse Karriere der Sasha Luss – ANNA ab dem 28. November 2019 auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray

by Pierre Wilke

Vom Laufsteg auf die Leinwand: Die glamouröse Karriere der Sasha Luss


Ein Film von Luc Besson (Léon – Der Profi, Das fünfte Element u.a.)
Mit Sasha Luss, Helen Mirren, Luke Evans, Cillian Murphy u.a.

ANNA erscheint am 28. November 2019 auf DVD, Blu-ray und 4K Ultra HD Blu-ray im Verleih von STUDIOCANAL.

Dass sich Models vor Filmkameras wagen, ist kein neues Phänomen – man denke hier nur an Estella Warren, Kate Upton oder Cara Delevingne. In diese erfolgreiche Riege reiht sich nun auch Sasha Luss ein. Nachdem das russische Topmodel schon bei Luc Bessons letztem Film „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ eine Nebenrolle spielen durfte, schlüpft sie nun im neuesten Werk des Franzosen in die namensgebende Hauptrolle der KGB-Agentin Anna Poliatova.

Grund genug, zum Heimkino-Release von ANNA am 28. November 2019 einen genaueren Blick auf die Karriere der Russin zu werfen.

Die junge Sasha: Ballettschuhe statt Kameras

Geboren am 6. Juni 1992 in Magadan, einer Hafenstadt im Osten des Landes, zog die Familie früh nach Moskau. Doch die junge Sasha interessierte sich nicht für das Model-Dasein. Vielmehr verbrachte sie ihre Zeit mit dem Ballett und nahm an diversen Wettbewerben teil, auch eine Karriere als Autorin schwebte ihr vor. Erst eine Knöchelverletzung zwang sie dazu, dem Traum der Balletttänzerin Lebewohl zu sagen. Als jedoch vermehrt Freunde der Familie und sogar Unbekannte Sashas Schönheit und ihr Model-Potential betonten, meldete ihre Mutter sie im Alter von 13 Jahren bei einer Model-Agentur an.

Ihren nachfolgenden Aufstieg kann man nur als kometenhaft bezeichnen: Mit 16 hatte sie ihren ersten Auftritt für Alena Akhmadullina auf der Moscow Fashion Week, kurze Zeit später ihre ersten Features in der russischen Vogue. Bookings in Europa und New York waren der nächste logische Schritt.

Der Aufstieg in die A-Liga: Die Entdeckung durch Karl Lagerfeld

2011, mit gerade einmal 19 Jahren, geriet Sasha ins Blickfeld des deutschen Modezars Karl Lagerfeld. Er war von ihr derart beeindruckt, dass er sich entschloss, sie kurzerhand für zwei Chanel-Shows im Jahr 2012 zu casten. Es folgten Engagements für Dior, Prada, Louis Vuitton und Calvin Klein, um nur einige Namen zu nennen. Sie inspirierte Model-Kolleginnen und begeisterte Designer, als sie sich ihre Haare platinblond färbte und so zusammen mit ihrem Porzellan-Teint eine beinahe elfengleiche Gestalt annahm. Nach dutzenden Shows in den Jahren 2013 und 2014 wurde die Russin zum Gesicht der neuen Dior-Beauty-Kampagne. Nur wenige Jahre nach dem Beginn ihrer Karriere avancierte Sasha Luss so zu einem der gefragtesten Models der Welt.

Vom Laufsteg auf die Leinwand: Erste Schritte in der Filmwelt

Doch trotz ihres Erfolgs als Model legte sie ihren Karrieretraum als Autorin nie ganz ad acta: Luss studierte an der University of Cambridge Literaturgeschichte und lässt sich so ganz bewusst eine Hintertür offen. Und im Jahr 2017 bot sich der Russin dann auf einmal ein ganz neuer Karriereweg: Der französische Starregisseur Luc Besson castete sie für seinen neuen Film „Valerian – Die Stadt der tausend Planeten“ (2017), dort spielte Luss an der Seite von Modelkollegin Cara Delevingne, Dane DeHaan, Clive Owen und Sängerin Rihanna die Rolle der Prinzessin Lihö-Minaa. Der erste Schritt in die Filmwelt war geschafft für das junge Topmodel aus Magadan.

Sasha Luss als Anna

Mehr als eine hübsche Nebendarstellerin: Die erste Hauptrolle

Und ganz offenbar überzeugte Sasha das Filmpublikum und Regisseur Besson gleichermaßen. Denn dieser entschloss sich, ihr in seinem neuesten Film „Anna“ nicht nur eine Nebenrolle anzubieten, sondern steckte sie kurzerhand in die Hauptrolle. Im neuesten Actionthriller des Franzosen verkörpert Sasha die KGB-Agentin Anna Poliatova, die undercover als Model in Paris Missionen für den sowjetischen Geheimdienst ausführt. Eine Rolle wie maßgeschneidert für Luss, die einmal mehr beweist, dass Topmodels in der Filmbranche mehr sein können als nur hübsches Beiwerk.

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