Neuer Trailer zu KLEINE GERMANEN (Kinostart: 9. Mai)

by Pierre Wilke


Regie bei KLEINE GERMANEN führten Mohammad Farokhmanesh und Frank Geiger, die auch das Drehbuch gemeinsam mit Armin Hofmann schrieben und zusammen mit Ali Samadi Ahadi als Produzenten fungieren.

Deutscher Kinostart: 9. Mai 2019

Mit KLEINE GERMANEN kommt am 9. Mai eine ungewöhnliche Verbindung aus Dokumentar- und Animationsfilm auf die deutschen Kinoleinwände.

Durch die Verknüpfung von Interviews und Animationssequenzen setzt sich der Film mit der Gefährdung von Kindern und Jugendlichen durch rechtsextremistische Indoktrination auseinander. Die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte einer Aussteigerin stellt dabei die (animierte) Rahmenhandlung dar – beginnend bei ihrer Kindheit, in der der Grundstein für ihre spätere antisemitische Haltung gelegt wurde.

Zum Film:

KLEINE GERMANEN macht auf ein kaum aufgearbeitetes Problem unserer Gesellschaft aufmerksam, das mit Blick auf die rechten Gewaltausschreitungen der letzten Zeit aktueller denn je ist: Kinder, die in einem demokratiefeindlichen Umfeld aufwachsen und nach dogmatischen Prinzipien rechtsextremer Ideologie erzogen werden.

Der Dokumentarfilmblickt aber auch über die traditionellen Strukturen rechtsextremer Gruppierungen hinaus in einen Teil unserer Mittelstandsgesellschaft, der immer stärker von rechtspopulistischen Strömungen geprägt ist – und konfrontiert den Betrachter mit Protagonisten, die ihre Kinder im Geist einer demokratiefeindlichen Welt erziehen. Die Animationsgeschichte zieht sich als „roter Faden“ durch den Film und erzählt das tragische Leben der persönlich betroffenen Elsa nach: Als Kind hat sie mit dem geliebten Opa Soldat gespielt. Mit ausgestrecktem rechten Arm hat sie „Für Führer, Volk und Vaterland!“ gerufen und war ganz stolz darauf. Heute blickt sie auf eine Kindheit zurück, die auf Hass und Lügen gebaut war und versucht zu verstehen, was diese Erziehung aus ihr und ihren eigenen Kindern gemacht hat.

Regie bei KLEINE GERMANEN führten Mohammad Farokhmanesh und Frank Geiger, die auch das Drehbuch gemeinsam mit Armin Hofmann schrieben und zusammen mit Ali Samadi Ahadi als Produzenten fungieren.

Der Film wird gefördert von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, dem Deutschen FilmFörderFonds (DFFF), der Film- und Medienstiftung NRW, dem Filmfonds Wien, MFG Filmförderung Baden-Württemberg, der Creative Europe MEDIA und der FISA – Filmstandort Austria.

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