I AM MOTHER (Kinostart: 22. August) – Die außergewöhnlichsten Roboter der Filmgeschichte

by Pierre Wilke


Regie: Grant Sputore
Drehbuch: Michael Lloyd Green
 
Mit: Hilary Swank, Rose Byrne, Clara Rugaard u.a.
 
Deutscher Kinostart: 22. August 2019 im Concorde Filmverleih

Ob Smartphone, Smart Home, oder Sprachassistent – Technologie erleichtert unseren Alltag und ist mittlerweile kaum noch aus unserem Leben wegzudenken. Insbesondere gilt dies für „Tochter“ (gespielt von Clara Rugaard), die ab dem 22. August 2019 in I AM MOTHER von einem Roboter großgezogen wird und keinen Kontakt zur Außenwelt hat.

Der neue Sci-Fi-Thriller verspricht jede Menge Action und Spannung – und mit „Mutter“ einen der außergewöhnlichsten Roboter der Filmgeschichte. Die beeindruckende Konstruktion der Hauptfigur wurde von der legendären Spezialeffekt-Schmiede WETA Workshop (AVATAR, I, ROBOT, DER HERR DER RINGE-Trilogie) umgesetzt. Es handelt sich um einen speziellen, technologisch und mechanisch komplex durchdachten Anzug, dessen Konstruktion und Design authentisch einen Roboter darstellen. Welche anderen Roboter die Filmgeschichte geprägt und Zuschauer begeistert haben, erfahren Sie in unserem Feature.

Platz 5: „Ava“ aus EX MACHINA

In EX MACHINA soll der junge Programmierer Caleb mit Hilfe eines Turing-Tests beurteilen, ob Ava, ein weiblicher Androide, ein dem Menschen ebenbürtiges Denkvermögen besitzt. Doch Ava ist so intelligent, dass es ihr gelingt, den Test und Caleb zu manipulieren. Mit seinem philosophischen Ansatz zog der Sci-Fi-Film zahlreiche Zuschauer in seinen Bann und avancierte 2015 zum Überraschungserfolg.

Platz 4: „T800“ aus TERMINATOR

T800 aus TERMINATOR kann nicht ohne Grund als Held angesehen werden. Zwar wäre der T-1000 eine effektivere Killermaschine, aber der schmerz- und reuelose T800 reist im ersten Teil der Filmreihe in der Zeit zurück, um den zukünftigen Widerstand schon vor der Geburt auszumerzen und damit für Ordnung zu sorgen. In den Fortsetzungen des Films wird ändert sich sein Wesen erneut und er wird zum Beschützer des Widerstands. Mit TERMINATOR und T800 hat James Cameron einen der eindrucksvollsten SF-Action-Filme geschaffen und den Grundstein für eine der erfolgreichsten Roboter-Geschichten gelegt!

Platz 3: „WALL-E“ aus WALL-E

Ohne Worte schaffte es der kleine Aufräumroboter „WALL-E“ im gleichnamigen Film das Publikum zum Lachen und Mitfiebern zu bringen. Dass künstliche Intelligenz nicht immer zwingend Böse sein muss, wurde spätestens mit diesem liebenswürdigen Charakter bewiesen. Selbst als alle seine Freunde und Kollegen schon seit Jahren das Rosten angefangen haben, sorgt er auch danach noch täglich für Ordnung. Zudem zeigt WALL-E am Ende bei dem hochentwickelten Roboter EVE noch ganz viele Emotionen, die das Herz der Zuschauer zum Schmelzen bringt.

Platz 2: „R2-D2“ und „C-3PO“ aus STAR WARS

Auf Platz zwei der wichtigsten Roboter der Filmgeschichte landen die beiden sympathischen Maschinen „R2-D2“ und „C-3PO“ aus dem „Star Wars“-Universum. Die Freundschaft zwischen dem hüftsteifen C-3PO und dem kleinen R2-D2 ist ein Kernstück der gesamten Reihe – allein deshalb dürfen die beiden Roboter auf keinen Fall in diesem Ranking fehlen.

Unser Platz 1: „Mutter“ aus I AM MOTHER

„Mutter“ aus I AM MOTHER ist ein freundlich erscheinender Droide, der mit der überlebenden „Tochter“ eine erste neue Generation von Menschen großzieht, nachdem ein fürchterlicher Weltkrieg die Menschheit nahezu ausgelöscht hat und die Erdoberfläche nun kontaminiert und unbewohnbar ist. Um „Tochter“ in einer sicheren Umgebung zu wissen, wird sie deshalb in einem unterirdischen Bunkersystem großgezogen. Ihre Sicherheit beginnt allerdings zu wanken, als „Tochter“ die Neugier packt und an die Erdoberfläche stürmen möchte. Auf dem Weg dahin stellt sich mit der Entdeckung einer blutüberströmten Frau „Tochters“ Welt komplett auf den Kopf. Obwohl „Mutter“ sich rührend um die Verletzte kümmert, behauptet „Frau“, dass die fast gluckenhafte „Mutter“ eine Bedrohung für „Tochter“ darstellt. Die Nachforschungen sollen endlich Klarheit bringen…

Fünf Roboter, die den aufgezählten Filmen erst große Bedeutung verliehen haben, immer noch verleihen und für Spannung und Herzklopfen sorgen. Wer Lust auf mehr Spannung, Herzklopfen und Zukunftsvisionen hat, der kann sich die neue, spannende Roboter- und zugleich Mutter-Tochter-Beziehung in I AM MOTHER ab dem 22. August 2019 im Kino anschauen.

Inhalt:

Ein Teenager-Mädchen, genannt „Tochter“ (Clara Rugaard), lebt in einem unterirdischen Hochsicherheitsbunker und wird von einem humanoiden Roboter namens „Mutter“ (Stimme von Rose Byrne) aufgezogen. Der Androide wurde entwickelt, um die Erde nach der Auslöschung der Menschheit neu zu besiedeln. Die besondere Beziehung zwischen den beiden wird bedroht, als unerwartet eine blutüberströmte fremde Frau (Hilary Swank) vor der Luftschleuse des Bunkers auftaucht und völlig aufgelöst um Hilfe schreit. Die bloße Existenz dieser Fremden stellt „Tochters“ komplette Welt auf den Kopf, und nach und nach beginnt sie, ihr einziges Elternteil als potenzielle Gefahr zu betrachten. In einem atemberaubenden Finale muss sich „Tochter“ der „Mutter“ von Angesicht zu Angesicht stellen, um die Wahrheit über ihre Welt und ihre wahre Mission herauszufinden.

Für den frauenstarken Cast des nicht nur visuell beeindruckenden Werks konnte Regisseur Grant Sputore die aufstrebende Newcomerin Clara Rugaard („Good Favour“, „Still Star Crossed“) als „Tochter“ und die zweifache Oscar®-Preisträgerin Hilary Swank („Million Dollar Baby“, „Das Glück an meiner Seite“, „Logan Lucky“) als fremde „Frau“ gewinnen. Der fürsorgliche Roboter „Mutter“ wird von der australischen Schauspielerin Rose Byrne („Peter Hase“, „Juliet, Naked“, „Plötzlich Familie“) gesprochen. Eine weitere Besonderheit: Für die Figur von „Mutter“ wurde keineswegs nur mit CGI-Effekten gearbeitet, sondern mit einem echten Roboter gedreht. Die legendäre Spezialeffekt-Schmiede WETA Workshop („Avatar“, „I, Robot“, „Der Herr der Ringe“-Trilogie) stellte einen speziellen Anzug her, der im Film von Luke Hawker, einem Mitarbeiter von WETA, getragen wird.

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